Einladung zur Bürgerfragestunde Gasbohren am 07.06.2016

Was kommt da auf uns zu? Was können wir tun?

Am Dienstag, 07.06.2016 / 19 – 22 Uhr

Karikatur Wahrzeichen Berge
(C) Andrea Pfeifer, Hamm

Im Vereinsheim der Vereinsgemeinschaft
Lohauserholz e.V., Martinstraße 70, 59067 Hamm

700 Meter zu Fuß vom Bohrplatz entfernt.
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HammGas und die Stadtwerke Hamm planen eine Ausweitung von Gasbohren auch auf dem Gebiet der Stadt Hamm – in Sichtweite von Wohnbebauung und Naturschutzgebiet. Eine Bürgerbeteiligung ist nicht vorgesehen. Eine Diskussion im Rat der Stadt Hamm lehnen der Oberbürgermeister und die Parteien von SPD und CDU ab.

Gasbohren ist eine Form der Energiegewinnung, die mit hohen Risiken verbunden ist. Diese reichen von Trinkwasserverschmutzung über Erdbebengefahr und Landschaftszerstörung bis hin zur Beschleunigung des Klimawandels. Die Stadtwerke Hamm haben sich entschieden, statt die Energiewende voran zu treiben, weiterhin fossile Rohstoffe auszubeuten. Die klare Botschaft aus dem Hammer Stadtrat lautet: „Bohrtürme statt Windkraft“.

Die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker in Hamm verschließen dabei die Augen – auch vor den finanziellen Risiken. Jede Bohrung schlägt mit rund 1 Millionen Euro zu Buche – Erfolg ungewiss. Die Stadtwerke Hamm wetten mit Steuergeldern gegen die Energiewende – das Risiko tragen dabei die Menschen, die in Zukunft mit hunderten von Bohrstellen leben müssen in Hamm und im Münsterland.

Die Bürgerinitiativen gegen Gasbohren und für die Energiewende wollen verhindern, dass Hamm mit verbundenen Augen in das nächste energiepolitische Desaster rennt. Aus diesem Ansporn wird den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich über das Bohrprojekt und die Risiken für Hamm zu informieren. In der Bürgerfragestunde können die Bürgerinnen und Bürger direkt mit den geladenen Experten Probleme erörtern und Fragen diskutieren.

Auf dem Podium:

  • Moderation: N.N.
  • Martin Neumann, Mühlheim;
  • Ingo Sander, Geschäftsführer der Windkraft Ameke/Hölter GmbH & Co. KG;
  • Dirk Hanke, Sprecher der Bürgerinitiative gegen Gasbohren (BIGG) Hamm;
  • Jürgen Blümer, Aktionsgruppe „Landschaftspaten“, Mitglied der BIGG Drensteinfurt.
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Rote Hand in Nordick

Mit dem Verkauf von Kaltgetränken während der Veranstaltung finanzieren wir unsere Arbeit.

An dem Abend spielt das Symbol der Roten Hand eine besondere Rolle. Hiermit wird die Ablehnung gegen Gasbohren signalisiert. Motto: „Keinen Euro für Gasbohren!“. – Wer den Stadtwerken Hamm die Rote Hand zeigen möchte, der kann sich vor Ort über den Anbieterwechsel für Strom und Gas informieren oder sich Anregungen für rote Hände im Fenster, an der Hauswand oder im Vorgarten geben lassen.

 


Es laden ein:

• Aktionsbündnis Energiewende Münsterland & Hamm •
• Bürgerinitiativen gegen Gasbohren • FUgE • Klimabündnis Hamm •

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie auch zur Veranstaltung
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