Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V.

Logo-AK-Wohnen-und-Leben-in-BergkamenDer Homepage des Aktionskreises entnommen:
Auch nach der Schließung des Bergwerks Ost (Hamm) bleibt der Bergbau in vielfältiger Weise der Region – auf ewig – erhalten: Die Bergehalden als sichtbare Landmarken, die Pumpwerke zum Schutz der durch Bergsenkungen geschaffenen Polderlandschaft und noch weiter eintretende Bergschäden. Es bleibt die Problematik des Grubenwassers mit den Einleitungen in die Lippe und dem Ansteigen nach Schließung aller Zechen im Ruhrgebiet.“

Mit der angekündigten und in Vorbereitung befindlichen Förderung von „unkonventionellem Erdgas“ auf einer Fläche, die ungefähr die Hälfte der Landesfläche von NRW betrifft, wird klar, dass die damit verbundenen Gefahren die entscheidende Grundlage unseres Lebens berühren: DAS TRINKWASSER.

Fotomontage "Halde Bergkamen" -- so könnte es aussehen. Quelle: aktionskreis-bgk.de
Fotomontage „Halde Bergkamen“ — so könnte es aussehen. Quelle: aktionskreis-bgk.de

Der Bau weiterer Kohlekraftwerke an der Lippe – verbunden mit einer weiteren Erwärmung des Flusses unter den Vorzeichen des Klimawandels – stellen ein weiteres Gefahrenpotential dar.

Der Aktionskreis – auch Gründungsmitglied des Landesverbandes der Bergbaubetroffenen NRW – wird neben seiner originären Aufgaben im Kontext des Steinkohlenbergbaus – die KOOPERATION mit den VERBÄNDEN, BÜRGERINITIATIVEN und ENERGIEGENOSSENSCHAFTEN der REGION (z.B. www.bund-nrw.de, www.gegen-gasbohren.de und www.die-energiegesellschafter.de) ausbauen, die sich für den Erhalt bzw. die Verbesserung unserer natürlichen Grundlagen und die Umsetzung der ENERGIEWENDE – Abschalten aller Atomkraftwerke, kein Neubau von Kohlekraftwerke sondern AUSBAU der ERNEUERBAREN ENERGIEN bei gleichzeitiger REDUZIERUNG des ENERGIEVERBRAUCHS – einsetzen

Der Aktionskreis wird für die nächsten Jahre auch folgende Themen weiterführen:

  • Die weiterhin durch bergbauliche Einwirkungen geschädigten Bürger und Bürgerinnen in der Regulierungspraxis mit der RAG zu unterstützen und ggf. raten, die Schlichtungsstelle „Bergschaden NRW“ beim Regionalverband Ruhr (RVR) anzurufen.
  • Die weitere Stadtteilentwicklung von Rünthe mit bürgerschaftlichem Engagement fördern, so z.B. in Form des Bürgerfestes „100 Jahre Arbeiter-Zechensiedlung Rünthe-Süd“ am 21-08-2010.
  • Sich weiterhin aktiv für die „Energiewende jetzt!“ engagieren und sich als Teil des Netzwerkes für den Klimaschutz in der Region verstehen.

Homepage

Gemeinsam für den Klimaschutz in Hamm (Westf.)