BIGG Hamm…

BIGG
Bürgerinitive gegen Gasbohren in Hamm

BIGG Hamm ist Mitglied in der Vereinigung der Initiativen gegen unkontrollierte Erdgassuche und Hydraulic „Fracking“ Fracturing in Deutschland „Gegen Gasbohren“

Presseerklärung der BIGG zum Beitritt im Klimabündnis Hamm:

Von Dirk Hanke, Sprecher der BIGG [Email]

09.01.2014 | Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Hamm (BIGG) schließt sich dem Klimabündnis Hamm an, in dem sich bereits die lokalen Gruppen der Umweltverbände, Verkehrsclubs und die FUgE für den Klimaschutz engagieren. Die BIGG fordert die Stadtverwaltung auf, sich von den geplanten Gasbohrungen im Hammer Raum klar zu distanzieren und damit einen Beitrag zu Klimametropole Ruhr 2022 zu leisten.

„Neben den unmittelbaren Auswirkungen des Gasbohrens für die Anwohner zeigt die aktuelle Forschung, dass bei der Förderung erhebliche Mengen an Methangas unkontrolliert in die Atmosphäre entweichen. Dieses Gas ist rund 100mal so klimawirksam wie Kohlenstoffdioxid. Die Gesamtbilanz ist dann nicht besser als bei Kohle.“ erklärt Dirk Hanke von der BIGG einen oft übersehenen Zusammenhang. „Solange es unsere Gesellschaft nicht schafft, die Fessel der fossilen Energieträger abzulegen, wird es immer wieder Anläufe geben, auch noch die letzten Ressourcen zu heben.

Dahingegen verlangen Forscher, dass 80% der Kohlevorkommen, ein Drittel der Ölreserven und die Hälfte der Gasreserven nicht verfeuert werden, um den Klimawandel wenigstens halbwegs im 2°-Rahmen zu halten.“

Hintergrundinformation:

„Our results suggest that, globally, a third of oil reserves, half of gas reserves and over 80 per cent of current coal reserves should remain unused from 2010 to 2050 in order to meet the target of 2 °C. We show that development of resources in the Arctic and any increase in unconventional oil production are incommensurate with efforts to limit average global warming to 2 °C. Our results show that policy makers’

instincts to exploit rapidly and completely their territorial fossil fuels are, in aggregate, inconsistent with their commitments to this temperature limit.“ | Quelle: www.natur.com

Bürgerfragestunde am 07.06.2016

Bei der Informations-Veranstaltung zum Gasbohren-Projekt in Hamm-Lohauserholz am 7. Juni 2016 war insbesondere die Transparenz ein stark diskutiertes Thema. Mehr als 200 Besucher waren der Einladung der Gasbohren-Gegner gefolgt, um sich kritisch über das Projekt der Stadtwerke Hamm und HammGas zu informieren…. Weiter…

Positionspapier 2017

Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Hamm (BIGG) begrüßt die Entscheidung der Stadtwerke Hamm ausdrücklich, sich nicht weiter an Gasbohrungen in der Region zu beteiligen. Da die Beteiligung der Stadtwerke an der HammGas allerdings derzeitiger Sachstand ist, sind die Modalitäten eines Ausstiegs von entscheidender Bedeutung, um auch in Zukunft Bohrungen auszuschließen. Der Politik, auf deren Betreiben die Beteiligung der Stadtwerke zurück geht, ist hier in besonderer Verantwortung. Bisher zeichnete sich das Verhalten der großen Ratsfraktionen von CDU und SPD mit Unterstützung durch FDP und Grüne durch Ignoranz gegenüber den Risiken aus. Weiterlesen…

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Email an Dirk Hanke, Sprecher der BIGG Hamm

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