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04.-06.12.2015: Kiryat Gat (Israel)

Dirk per Whatsapp: Karte |Übersicht |Blog-Abonnement

⁠⁠⁠Meine ersten Kontakte nach Israel/Palästina hatte ich vor 25 Jahren als Schüler mit unserer damaligen Partnerschule in Kiryat Gat. Kiryat Gat liegt am nördlichen Rand der Negevwüste und ist eine rein jüdisch-israelische Stadt mit ~ 50.000 Einwohnern.

... ein minimaler Eindruck von der Stadt
… ein minimaler Eindruck von der Stadt

⁠⁠⁠Das letzte Mal, dass ich Kiryat Gat besucht hatte, war vor 16 Jahren 1999.

Ich hatte eine Einladung von Revitals Bruder Yossi, der mit mir etwas ganz Spezielles am Wochenende veranstalten wollte. Etwas, was viele schon wissen:

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⁠⁠⁠Segelfliegen …

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⁠⁠⁠So etwas hatte ich in meinem Leben noch nie gemacht und konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen. ?

Hier das Briefing der Piloten ...
Hier das Briefing der Piloten …
... und hier der Flieger, der uns hochbringen sollte auf 4000 Fuß (~1200m).
… und hier der Flieger, der uns hochbringen sollte auf 4000 Fuß (~1200m).
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Herr Otte noch kurz vor dem Start …

… am Anfang ging es mir noch prächtig. Ich ahnte aber, dass der Flug eine körperliche Herausforderung für mich werden würde. Wie wird mein Kreislauf reagieren?  Werde ich mich übergeben müssen?

⁠⁠⁠Der Start und das Abheben in die Luft …

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… waren noch relativ angenehm. Relativ!
Mein Kopf wollte die Aussicht genießen während der Rest meines Körpers festen Boden unter den Füßen haben wollte; insbesondere nachdem Yossi 2 Manöver geflogen hatte, die mich ihn die Frage stellen ließen: „Was ist, wenn ich mich übergeben muss?“ Seine Antwort: „Auf keinen Fall in seinen Nacken brechen,  da ihm dann schlecht werde und wir abstürzen würden!“ … JA, SUPER.

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Ein Brechbeutel zu meiner Linken, eine wunderbare Aussicht mit Blick auf die südlichste Großstadt Israels Beer Sheva und der Beduinenstadt Rahat, dem Westjordanland, Gazastreifen und Mittelmeer sowie einen 40 minütigen Flug, der aufgrund guter Thermik hätte noch länger sein können, ….
aber mein Körper wollte nicht mehr und musste mehr & mehr mit der Übelkeit kämpfen.

Somit bat ich Yossi zu landen. Je näher wir dem Boden kamen, desto höher drückte die Magensäure die Speiseröhre hoch. Mmmmh! ? Kurz vor der Landung schon halbwegs im Rachenraum mit einem ausgebeulten Papiertüten vor meiner Schnute. Lecker!
Zum Glück musste ich mich nicht übergeben, bemerkte aber Yossi gegenüber, dass mit mir kein Luftkrieg zu gewinnen sei.

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Mein Fazit: Eine intensive Erfahrung, ein wunderschöner Ausblick, aber fester Boden unter den Füßen ist mir lieber.

Weiter…

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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