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10.04.2016: Jerusalem (Israel)

Dirk per Whatsapp: Karte |Übersicht |Blog-Abonnement

…ein neuer Bericht, der eigentlich schon 2 Wochen alt ist! …

Jerusalem – Al Kuds (arab.) – Yerushalaim (hebr.) Rund um Ostern … vor einigen Tagen ? …

Jerusalem, … Funde lassen auf eine erste Besiedlung schon vor 7000 Jahren schließen …, ist eine Stadt, bei der gläubigen Christen, Moslems, Juden sowie geschichtsinteressierten Menschen oft Augen und Ohren beim Klang dieses Namens vergehen! …. vor Begeisterung …

2016-04-10
Blick vom Ölberg auf die Altstadt.

Aus religiöser & geschichtlicher Sicht ist die Altstadt, die zu Ostjerusalem gehört, besonders bedeutend: Hier stand vor ca. 2000 Jahren der letzte Tempel der Juden, wo heute die Al Aksa Moschee & der Felsendom stehen, die drittheiligsten Stätten der Moslems nach Mekka & Medina. Und auch hier hat Jesus gewirkt & gehandelt bis er schließlich in dieser Stadt gekreuzigt wurde. Dazu später etwas mehr.
Aus politischer Sicht bilden Ost- und Westjerusalem die  Hauptstadt des Staates Israel … Ostjerusalem seit 1967 annektiert … während die Palästinenser … die gemäßigten … darauf hoffen, dass Ostjerusalem die Hauptstadt eines zukünftigen Staates Palästina sein wird. Eine Hoffnung, die schon seit 25 Jahren … aufgrund des zum Erliegen gekommenen Friedensprozesses zwischen Israelis & Palästinenser nur enttäuscht wurde.

Ein Panoramablick über die Altstadt, genossen auf dem Dach des österreichischen Hospizes.
Ein Panoramablick über die Altstadt, genossen auf dem Dach des österreichischen Hospizes.

Angereist sind wir am Karfreitag, an dem die Altstadt heillos überfüllt war:

  1. Freitag, der heilige Tag der Moslems, an dem zum Mittagsgebet mehrere tausend Gläubige in und an der Al Aksa Moschee & dem Felsendom beten.
  2. Purim-Feierlichkeiten der Juden und abends Beginn des Sabbats, dem heiligen Tag der Juden.
  3. Karfreitag, an dem tausende von Christen auf der Via Dolorosa dem Todestag Jesu Christi in Prozessionen gedenken.

Wir entschieden uns erst nach dem moslemischen Mittagsgebet in die Altstadt einzutauchen, was eine weise Entscheidung war.

Christen aus aller Herren Länder waren in der Stadt. Am Fuße des Ölberges konnten wir folgendes beobachten:

Hunderte von christlichen Indern, die eine Messe feierten und wir mitten drin. Hunderte von christlichen Indern, die eine Messe feierten und wir mitten drin.

 

 

 

2016-04-10-4⁠Alle Kirchen der Stadt waren gut besucht … wie auch die „Kirche der Nationen“ ⇒ direkt am Garten Gethsemane, in dem Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert haben soll.

Die „Kirche der Nationen“ heißt auch „Todesangstbasilika“, da Jesus an dieser Stelle gebetet haben soll, bevor er festgenommen wurde.

2016-04-10-5⁠⁠⁠Eines der größten Heiligtümer der Christen ist die sogenannte Grabeskirche.

In diesem ⇐ Bild in der oberen Mitte des Altstadthäusermeeres zu entdecken … mit den beiden schwarzen Kuppeln …

 

2016-04-10-6Haben Mann und Frau sich durch die Gassen der Altstadt gekämpft, ist der Eingang der Grabeskirche ⇒ ein wenig unscheinbar …

 

 

 

 

 

 

 

 

2016-04-10-7In der Grabeskirche finden Mann & Frau nicht nur das Grab, in dem Jesus gelegen haben soll. Eine kleine Grotte, an der Hunderte von Pilgern lange anstehen, um 1 bis 2 Minuten mit 10 weiteren Pilgern den Begräbnisort Jesu zu spüren, zu bestaunen, dort zu beten, zu singen, sondern auch den „Berg Golgota“, auf dem Jesus gekreuzigt worden sein soll …

2016-04-10-8… unter dem Altar ⇐ ist genau die Stelle mit Edelmetall vertieft, an der das Kreuz Jesu gestanden haben soll. Auch hier wieder Scharen von Pilgern, die in der Schlange geduldig darauf warten, für wenige Sekunden hier zu beten, ihre Ketten und Kreuze in die Vertiefung einzutauchen und weiter“geschoben“ zu werden … und hier ein Blick auf den Stein, auf dem der tote Körper Jesu gesalbt worden sein soll …

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… millionenfach von Pilger berührt, millionenfach geküsst.
Übrigens, dieses Foto habe ich 2 Wochen nach Karfreitag gemacht. An Karfreitag selbst war es schwer, an den Stein der Salbung ranzukommen. Auch findet sich in der Grabeskirche der Mittelpunkt der Welt. Genau unter dieser Kuppel.

Soweit meine dürftigen Informationen zu dieser heiligen, christlichen Stätte.


2016-04-10-11Wandeln Frau und Mann durch die verwinkelten Gassen ⇒ der Jerusalemer Altstadt, bekommen sie sehr leicht ein Gespür vom Orient und dem Leben hier in den zurückliegenden Jahrhunderten.

Hier eine Gasse, die einen Teilblick auf den moslemischen Felsendom bietet …

2016-04-10-12Neben den Bewohnern der Altstadt, den verschiedenen Gläubigen wimmelt es natürlich auch von Soldaten & Polizisten, die die allgemeine Sicherheit in der Altstadt gewährleisten und die Präsenz des Staates Israel zeigen sollen….

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wie hinter mir an einem der Altstadttore …

 

 

 

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… dem Damaskustor … hier bei Nacht, sowie 3 Meter davor …

2016-04-10-16Hier noch ein Blick in ein typisches, arabisches Altstadtcafé, wo Moslems & Christen ohne Schwierigkeiten beieinander sitzen. Wie überall in der Stadt.
Dagegen ist das Verhältnis von Moslems & Juden – in dieser Stadt speziell – stark gestört!

Westjerusalem bzw. die „Neustadt“ gleicht dagegen vielen europäischen Metropolen! Habe leider kein Foto in diesem Stadtteil mit dem Mobil gemacht!

Soweit, so gut, …

Weiter…

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!