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12.03.2016: Faradis (Israel)

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„Saalam aleicum“ und „Shalom“ Euch allen …

… ich hoffe, Euch allen geht es gut!

Nach zwei kleineren Testfahrten mit dem „Hasemobil“ bin ich letzten Montag (7.3.16) ins circa 55 km entfernte Faradis aufgebrochen. Faradis, ein arabisch-israelischer Ort mit ca. 10 bis 15.000 Einwohnern, liegt nahe der Mittelmeerküste, ungefähr 30 km südlich der Hafen- und Industriestadt Haifa.

Hier ein paar Fotos, die ich während der Fahrt habe schießen können …

20160312112024… nach 3 1/2 h Fahrt mit einem Umweg über einen verschlammten Ackerweg …. gelegentlich hat meine Radelnavigationsapp so manche Tücken parat … ? … konnte ich sicher in Faradis bei einem wunderbaren Sonnenuntergang „einradeln“ …

Zu Gast war ich für 3 Nächte bei Rafats älterer Schwester Nora und ihrer Familie … ihres Zeichens Fischhändler ????!!!

20160312112235So gehörte natürlich abends auch Fisch auf unserem Speiseplan!

Am Dienstag hatte mich dann Noras Mann Nazim zur Fischauktion nach Haifa mitgenommen. Das Schauspiel wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn es bedeutete sehr früh aufstehen zu müssen.

2016031211234620160312112435Im Sekundentakt schossen die Preise für den jeweiligen fangfrischen Fisch lautstark in die Höhe …

… da mich die Fischhändler nicht kannten – und ich auch nicht um Erlaubnis gefragt hatte – gab es lautstarke Proteste, nachdem ich die Bilder geschossen hatte & und ich habe das Fotografieren dann eingestellt!

Am Mittwoch habe ich mich dann nochmal auf den Weg nach Haifa gemacht … diesmal mit dem Hasemobil ?? …, um eine Überfahrtsmöglichkeit nach Limassol/Südzypern für Anfang April zu klären. Auf dem Hinweg habe ich einen 17 jährigen Tramper mitgenommen, der in Tirat Carmel, einem Ort vor Haifa, Werkzeug reparieren lassen wollte: Dan! Dan fand die Fahrt auf dem Hasemobil aber derart klasse, dass er sich bis Haifa hat chauffieren lassen ?.

Die Hafenmeisterei Haifas, wo ich mich als erstes erkundigen wollte, verwehrte mir wohl aus Sicherheitsgründen den Zutritt zum Hafengelände ?. Ein Reisebüro,  spezialisiert auf Kreuzfahrten nach Südzypern musste mich ebenfalls enttäuschen. Zum Glück bin ich am Ende auf ein Schifffahrtsbüro gestoßen,  welches gelegentlich Überfahrten nach Limassol anbietet. Die dafür zuständige Dame machte aber gerade Mittag, wollte sich bei ihrem Salat nicht stören lassen und drückte mir nur ihre Visitenkarte in die Hand. Heißt, eine Uberfahrt ist noch nicht geklärt! ?

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Küstenradweg bei Haifa …

Am  Donnerstag ging es dann wieder mit dem Radel zurück nach Taibeh …

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Ansicht auf die 50.000 Einwohner zählende, quirlige, arabisch-israelische „Metropole“!

Apropos Individualsport und Sportstätten in und um Taibeh:

20160312131916Wenn Ihr das Bild genauer heranzoomt, werdet Ihr Jogger und Walker erkennen. Die Damen sind dabei überwiegend ganzkörperbedeckt bis auf Gesicht und Hände. Sportstätten bzw. möglichkeiten wie bei uns daheim …. Parks, Wälder,  schöne Feldwege, Rundparcoure gibt es im dichtbesiedelten Zentralisrael nicht. Die Jogging-/Walkingstrecke, die Ihr hier sehen könnt, führt über einen vermüllten Feldweg und größtenteils entlang der vielbefahrenen Autobahn „Across Israel“. Leider!

Viele Jogger machen ihre Runden auch entlang der Hauptstraßen und können überwiegend nur Abgas geschwängerte Luft einatmen!

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Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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