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19.03.2021: Fahrraddemo der Fridays for Future Hamm. – Der Ablauf.

Die Gruppe Fridays for Future Hamm wird am globalen Klimastreik teilnehmen, der am 19. März 2021 stattfindet. Gemeinsam mit der Ortgruppe Fridays for Future Oberhausen werden sie auf die Dringlichkeit einer sofortigen Verkehrswende aufmerksam machen. – Wir freuen uns auf zahlreiche Demoteilnehmer*innen mit Maske und Abstand!

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Hier nun die Details zu unserer Aktion:

  • Die Fahrraddemo wird um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz beginnen und ebenso dort enden.
  • Die Dauer wird in etwa eine Stunde betragen, sodass Teilnehmende jeder Altersgruppe teilhaben können.
  • Im Rahmen der Demo werden wir kurze Zwischenstopps von jeweils 10 min. bei den Parteibüros ausgewählter Hammer Parteien – SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen – einlegen (von der CDU und FDP haben wir bisher keine Rückmeldung auf unsere Anfrage erhalten, aber ein kurzer Zwischenstopp ist dennoch vorgesehen), um jede Partei noch einmal an die bevorstehende Bundestagswahl im September aufmerksam zu machen.
  • Hierfür möchten wir gerne leere Kisten mit der Aufschriften wie „Keine leeren Worte mehr!“ überreichen, um die Politiker*innen an ihre Versprechen zu erinnern und an sie zu appellieren, ihre Worte in die Tat umzusetzen.
  • Bei der Gelegenheit werden wir den Parteien darüber hinaus unsere Forderungen in Form einer Resolution mit folgendem Text überreichen, die vom Hammer Klimabündnis, von „Hamm gegen Atom“, von der Bürgerinitiative „Stoppt A445“, von „Parents for Future Hamm“, vom Ökozentrum NRW sowie vom Hammer FUgE unterzeichnet wurden:

Der Wald stirbt. Die Böden trocknen aus. Das Wetter fährt Achterbahn. Das ist eine Welt in der Klimakrise und unsere Lebensrealität im Jahr 2021 – das Jahr, in dem in Deutschland der Bundestag und damit eine Bundesregierung gewählt wird.

Die wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel sind seit Jahrzehnten bekannt. Seit über zwei Jahren streiken Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Freitag für Freitag, statt zur Schule oder in den Hörsaal zu gehen. Bis heute hat keine Partei im Deutschen Bundestag einen Plan, wie Deutschland einen wirksamen Beitrag leisten kann, um die globale Temperaturerhöhung bei 1,5°C zu stoppen.

Die Tatenlosigkeit der Politik beim Klimaschutz muss sofort beendet werden

– denn wir wollen eine Zukunft.

Die UN hat Ende Februar einen Bericht zu den globalen Maßnahmen beim Klimaschutz veröffentlicht. Um das Überleben der Zivilisation auf der Erde zu sichern, müssen nach Berechnungen des Weltklimarats die Treibhausgasemissionen um mindestens 45 Prozent verringert werden bis 2030 im Vergleich zu 2010. Aktuell reichen die Reduktionen, zu denen sich die Staaten verpflichtet haben, lediglich für 1 Prozent Treibhausgasreduktion.

Die Selbstverpflichtung Deutschlands ist unzureichend, einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Und selbst die unzureichenden Klimaziele konnte Deutschland im vergangenen Jahr nur durch den Pandemie-Shutdown erreichen.

Die Halbherzigkeit der Politik beim Klimaschutz muss sofort beendet werden

– denn wir wollen eine Zukunft.

In den kommenden Wochen werden die Parteien über Wahlprogramme diskutieren und die Themen für ihren Wahlkampf festlegen. Wir erwarten, dass die Parteien sich klar und deutlich zur Einhaltung der Klimaziele aus dem Pariser Abkommen bekennen. Wir fordern einen klaren Maßnahmenkatalog, aus dem ersichtlich ist, wie Deutschland in 15 Jahren die Klimaneutralität erreicht. Dazu müssen in den Wahlprogrammen u.a. konkrete Schritte zur Energiewende, Mobilitätswende und Agrarwende ausformuliert sein.

Unsere Geduld mit der Politik beim Klimaschutz ist am Ende

– denn wir wollen eine Zukunft.

Wir werden die Bundestagswahl zu einer Klimawahl machen, denn die nächsten Jahre werden entscheidend sein. Nur wenn rasch und entschlossen umfassende Maßnahmen zur Treibhausgasreduktion umgesetzt werden, kann es gelingen, die Klimakrise erfolgreich zu bekämpfen. Jede weitere Verzögerung erhöht die Bedrohung für die menschliche Zivilisation.

Die Zukunft, die wir wollen, beginnt heute.


Wenn ihr als Organisation / Verein / Bewegung diesen Text mit unterzeichnen möchtet, dann sagt uns bitte Bescheid!

Kontakt: Anna-Lena Schrimpf, E-Mail.

Beitragsbild: Berlin, 12.10.2019 Demos von @ExtinctionRebellionDE

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