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27.10.2014 Hamm, Atomic Africa

Geschichte und Gegenwart des  Uranbergbaus in Afrika

Golden Misabiko Foto: Anke Stratmann-Horn
Golden Misabiko
Foto: Anke Stratmann-Horn

Golden Misabiko war bis 2009 als Englisch-und Wirtschaftswissenschaftslehrer an der Universität Lubumbashi in der demokratischen Repulik Kongo. Er engagierte sich schon als Student für die Menschenrechte und leitete viele Jahre den kongolesischen Zweig der „Association Africaine de Défense des Droits de l’Homme (ASADHO)„. Aufgrund seiner mutigen Aktionen und Veröffentlichungen wurde er immer wieder bedroht, mehrfach inhaftiert, gefoltert und schließlich verbannt. Er lebt jetzt, getrennt von seiner Familie, im südafrikanischen Exil.

Die Gefahren des Uranbergbaus sind sein Hauptthema. Er beschreibt eindringlich die verhängnisvollen Auswirkungen dieser Industrie für die Menschen und die Umwelt z.B. in Niger und Namibia. Das weltweit reichste Uranerz wird inoffiziell in der eigentlich geschlossenen Shinkolobwe-Mine in Katanga abgebaut, unter lebensbedrohlichen Bedingungen für die Bergarbeiter. Aus dieser Mine kam das Uran für das Manhattanprojekt und die Hiroshimabombe.
Golden Misabiko wurde am 17. Oktober 2014 in München mit dem Nuclear Free Future Award ausgezeichnet.

Vortrag von Golden Misabiko

Montag, 27.10.2014, 19 Uhr im Hörsaal HS6, Schloss, Münster

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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