Archiv der Kategorie: BIGG

Feld „Herbern-Gas“ heißt nun „Lippe-Nord“

Neues von der Bezirksregierung Arnsberg, Stand 23.03.2018

Ich zitiere die PM von bezreg-arnsberg.nrw.de):


Erdgassuche ohne Fracking

PVG beantragt neue Erlaubnis für das vormalige Suchfeld Herbern-Gas  Die Firma PVG GmbH – Resources Services & Management hat bei der landesweit für Bergbau zuständigen Bezirksregierung Arnsberg beantragt, ihr das wegen Fristablauf erloschene Suchfeld „Herbern-Gas“ neu zu erteilen.

Das jetzt unter dem Feldesnamen „Lippe-Nord“ beantragte Feld ist deckungsgleich mit dem kürzlich wegen Fristablauf erloschenen Erlaubnisfeld „Herbern-Gas“, dessen Inhaberin, die Mingas-Power GmbH, die bisherige Aufsuchungstätigkeit nicht mehr fortsetzen wollte. Das beantragte Erlaubnisfeld „Lippe-Nord“ Feld „Herbern-Gas“ heißt nun „Lippe-Nord“ weiterlesen

Leserbrief zu HammGas im WA

„Stadtwerke Hamm glücklicherweise kein Monopol-Betrieb“

Mit dieser Überschrift ist am 27.02.2018 im WA ein Leserbrief von Herbert Klawitter erschienen. Der betriebswirtschaftliche Fachmann macht erneut auf die fraglichen Entscheidungen des Stadtrates und der Stadtwerke Hamm aufmerksam.

Auch erinnert er wieder an die Pflicht zur Veröffentlichung der Geschäftsberichte für Leserbrief zu HammGas im WA weiterlesen

GRÜNE JUGEND: „Stoppt Gasbohren!“

logo_gruene-jugendZitat aus dem Antrag von Felix Altenbach:

Die GRÜNE JUGEND NRW fordert das Ende sämtlicher Pläne, in NRW unkonventionell Erdgas zu fördern.

Insbesondere fordern wir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Hamm auf, sich im Rat der Stadt Hamm dafür einzusetzen, dass das städtische Unternehmen HammGas seine Aktivitäten auf diesem Gebiet einstellt, und aufhört, seine Pläne, im Münsterland nach Erdgas zu bohren einstellt. Insbesondere sollte dies nicht mit Grüner Unterstützung geschehen.

Wir fordern die Abkehr von dieser Methode, Energie zu gewinnen, auch, da diese nicht mehr Zeitgemäß ist.
Begründung:Unkonventionelles Gasbohren im Münsterland wird als Brückentechnologie aus mehreren Gründen nicht funktionieren:

  1. Die Erdgasvorkommen, die tatsächlich erschlossen werden könnten, sind dazu zu gering, was das Projekt auch unwirtschaftlich macht
  2. Es droht eine Industrialisierung der klassischen Münsterländer Parklandschaft. Die Förderung von Erdgas würde einen enormen Flächenverbrauch bedeuten, und die Versiegelung zahlreicher bisheriger Grünflächen nach sich ziehen
  3. Das Auftreten von Mikrobeben, die die Bausubstanz gefährden können,  wird selbst von der Bundesregierung als „wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich“ eingeschätzt.
  4. Ist es so gut wie unmöglich, effektiv auf kommunaler Ebene oder über Demonstrationen gegen die Erdgasförderung vorzugehen, wenn dies mit Grüner Unterstützung geschieht.

Dabei handelt es sich übrigens auch um die Meinung, die von den Kreisverbänden Warendorf und Coesfeld der GRÜNEN sowie den lokalen Bürgerinitiativen gegen Gasbohren geteilt wird. Deshalb sollten auch wir als GRÜNE JUGEND klar Stellung dazu beziehen.

Quelle: http://nrw.gj-lmv.de/… | PDF-Archiv