Bericht von der Bahntrassen-Radtour des ADFC

Am Sonntag, 17.06.2018, habe ich an einer Radtour teilgenommen, die vom ADFC angeboten wurde. Die Tour führte etwa 25 Teilnehmer auf ehemaligen Bahntrassen und neben bestehenden Bahnlinien durch das Hammer Stadtgebiet. Länge ca. 33,5 km. Tourenleiter war Werner Böse. [Terminankündigung dazu]

In diesem Bericht findest du eine kritische Anmerkung zu den nervenden Umlaufsperren, die von der Stadt errichtet wurden. Außerdem findest du einen Plan der Tour, sowie GPS-Daten für die Fahrrad-Navigation.

Gleichgültigkeit oder Dummheit der Planer?

Was mir bei der Strecke aufgefallen ist: Viele Umlaufsperren hindern den Radfahrer am zügigen Fahren. Diese Sperren sollen den Radfahrer davor schützen, unbedacht eine Gefahrenstelle zu befahren. Das kann ein Hindernis sein, oder eine querende Straße. Die Errichter dieser bewusst aufgestellten Behinderungen berücksichtigen jedoch nicht, dass Radfahrer gar nicht überleben würden, wenn sie nicht beim Fahren auf Gefahrenstellen achten würden. – Und davon gibt es reichlich!

Zeichen 138

Wenn ein Radweg eine Straße quert oder wenn der Radweg an einer Straße plötzlich endet, gibt es andere Möglichkeiten, die Radfahrer vor Autos zu schützen: Autos müssen einfach rechts und links der Fahrrad-Einmündung durch Buckel auf der Straße ausgebremst werden. Zusätzlich sind ein Tempolimit und das Verkehrsschild Nr.138 hilfreich. Hier habe ich als Beispiel einige Umlaufsperren abgebildet:

Das folgende Beispiele zeigt, dass es auch anders geht. Der Radfahrer erkennt durch diese Sperre eine Gefahrenstelle und kann durch die Sperre fahren, ohne absteigen zu müssen. Errichtet wurde diese Umlaufsperre vom Lippeverband. Warum weiß der Lippeverband, wie sowas aussehen muss und warum sieht das bei der Errichtung durch die Stadtverwaltung so ganz anders aus?

Hochwasserdeich Lippe. Dort, wo der Radweg die Brücken-Rampe der Radbodstraße quert.

Die GPS-Aufzeichnung

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