Wehe, wer nicht aufpasst!

Die für Radfahrer und Fußgänger gedachten Lippepark-Brücken über Lippe und Kanal sind inzwischen nicht nur in Hamm bekannt und das hat nicht nur was mit dem seltsamen TV-Beitrag von und mit Mario Barth zu tun. Der WA hat reichlich berichtet. Es dauerte ja auch lange genug, bis die Brücken fertig waren. Sie waren teuer, hatten Baumängel, es gab Planungsfehler, zum entscheidenden Zeitpunkt fehlte ein statisches Gutachten, sie waren schwerer als geplant und der NABU, unser Bündnispartner, sah das Naturschutzgebiet beeinträchtigt.

Quelle: Komoot Navigation für Radfahren, Wandern und Laufen. Vereinfacht gezeichnet, aber für die Navigation perfekt.

Nun haben wir die Brücken und wir wollen sie nicht mehr missen. Sie verbinden zwei Stadtteile und sind Teil des Lippeparks. Für überortliche Radfahrer werden sie sogar als Ziel oder Treffpunkt ins Visier genommen.

Die Rampen hinauf zu den Brücken sind gewöhnungsbedürftig. Die Fahrbahn ist wellig, ein Kompromiss, der wegen der erforderlichen Barrierefreiheit notwendig war. Das, was beim Radfahren als Welle wahrgenommen wird, ist als Fläche zum Ausruhen gedacht. Diese sollen die Schussfahrt für Rollstuhlfahrer ausbremsen und das Erklimmen der Brücken für Menschen mit Handicap erleichtern. Für die Rampen war auf der Seite der Lippe und auf dem Mitteldamm nicht viel Platz, weshalb sie mit Spitzkehren ausgeführt wurden. Diese bergen jedoch Gefahren:

Vorsicht an einer Sitzkehre!

Mehrere Rampen führen zur Brücke hoch. – Aber Vorsicht, wenn du mit dem Rad zu schnell oder im Dunkeln unterwegs bist. – Du könntest eine Spitzkehre verpassen…

Das Video machen es deutlich:

Pressespiegel

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