11.09.2018: „Hamm und das Stadtklima von Morgen“

"Uns steht das Wassser bis zum Hals"
(C) Rainer Sturm / pixelio.de
  • Was ist in Zukunft wesentlich um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen?,
  • Welche Maßnahmen, zum Beispiel bei großer Hitze, sind geeignet und zielführend?
  • Welche Auswirkungen auf Natur und Artenvielfalt bewirkt der Klimawandel?

Begrüßung: Umweltdezernent Jörg Mösgen, Stadt Hamm
Moderation: Manfred Rauschen (Öko-Zentrum NRW)

Dienstag, 11.09.2018 von 13:30 bis 18:00 Uhr

5 Gedanken zu „11.09.2018: „Hamm und das Stadtklima von Morgen““

  1. Zitat von Klaus Dieter Keßner:
    Die Terminplanung für die Klimaveranstaltung finde ich wunderlich. Dienstags um 13:30 ist für mich Arbeitszeit, wie wahrscheinlich für 75 % andere auch.
    Es ist also eine Veranstaltung für Arbeitslose, Rentner, Hausfrauen und Politiker, die ja keine Arbeitszeit kennen.
    Schade, es hätte sehr interessant sein können.
    Ich habe das Gefühl, Demokratie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

  2. Wenn Stadt Hamm und Ökozentrum eine Fortbildungsveranstaltung für „kommunale Fachressorts, Verbände und Unternehmen und Vertreter der Kommunalpolitik“ anbieten, dann ist das eine Sache. Bei einer Zeitspanne von 13:30 bis 18 Uhr an einem Werktag so zu tun, als wenn sie die Bürger gern dabei haben, das ist seltsam unhöflich (um es freundlich auszudrücken). Es ist so, als wenn ich meine berufstätigen Freund*Innen an einem Werktag um 11 Uhr zum Geburtstasgskaffee einlade. („Ich habe dich eingeladen; du kannst nicht kommen? Schaaaade!“)

    Wenn die Einladung an die breite Bürgerschaft ernst gemeint wäre, dann hätten sie für die Veranstaltung einen Samstag gewählt.

  3. Zitat von Horst Blume:
    Für eine im weitesten Sinn verwaltungsinterne Veranstaltung wäre die Uhrzeit OK. Aber bei so einem wichtigen Thema sollten alle BürgerInnen sich beteiligen können. Und da wäre ein Termin frühestens ab 18 Uhr angemessen. Salbungsvolles Eröffnungsgerede könnte beispielsweise auf 3 Minuten gekürzt werden, die ach so wichtige Kaffeepause auch und dann passt das mit dem Zeitplan. Aber vielleicht haben die VeranstalterInnen den Zusatz „… und auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hamm“ nur pro forma hintenangestellt und ist ihnen in Wirklichkeit gar nicht so wichtig.

  4. Zitat von Hildegard Mandel:
    Nur für RentnerIn, Erwerbslose, Freischaffende, Hausfrauen/männer und Sonstiges Volk mit freier Zeitgestaltung.🤔
    Gewollt oder nicht anders möglich, dass ist hier die Frage. Eine Demokratie ohne Demokraten ist doch viel angenehmer und einfacher 🤔🤔🤔.

  5. Zitat von Michael Walterscheid, 29.07.2018:
    Der 11. September steht für ganz andere Katastrophen.
    Das einzig Interessante ist der Vortrag des EGLV (Emschergenossenschaft/Lippeverband), zuständig für Kläranlagen, Lippe, Ahse und einige Zuflüsse, soweit sie durch Bergbau in ihrem (Ab-)Fluss gehindert sind. Seit einigen Jahren ist der LV durch Vertrag mit der Stadt Hamm auch mit der Bewirtschaftung der Kanalisation betraut.
    In Sachen Niederschlagsmanagement in den Siedlungsgebieten geht es längst nicht mehr um „Entwässerung“, somderm neben Fragen von Ver-/Entsiegelung darum, die zur Zeit noch in Betonrohre verbannten Wassermengen wieder (teils neu zu schaffenden) Oberflächengewässern und Grundwasserkörpern zuzuführen. Das sehen „Fachleute“ allenfalls hinter vorgehaltener Hand genauso. Wer sägt schon gern am eigenen Beton-Ast.
    Ob die anderen Referenten die weiteren Fragen wie Durchlüftung statt Nachverdichtung im städtischen Innenbereich, Rückbau von Straßen und überhaupt die Verkehrswende, Resourcen schonende Energie- und Abfallwirtschaft, sowie Abschied von der industriellen Landwirtschaft angehen, oder doch die Optimierung von Klimaanlagen, Entwicklung hitzebeständiger Straßenbeläge oder die Auswahl resistenter Bodendecker fürs Straßenbegleitgrün predigen, das würde ich mir, sofern es mir eben möglich ist, gerne anhören. Die 5 Minuten Begrüßung sind auch noch zu schaffen.
    Als Klimabündnis sollten wir eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen.

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