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KUK der BI A445

A445 – Ein Kreuz geht auf die Reise

Blaues Kreuz und Giga-Symbol werden zur Unterstützung in den Dannenröder Wald geschickt

Vernetzung von Initiativen geplant

Das Symbol der Bürgerinitiative StoppT A445 Werl-Hamm gegen den Bau der A445 geht auf die Reise. Als Zeichen der Unterstützung werden einige Exemplare des Blauen Kreuzes an die Initiativen in Hessen geschickt, die sich dort für den Erhalt des Dannenröder Waldes stark machen. Und auch die Gruppeninitiative gegen die A46 (GIGA 46) gegen den Autobahnneubau Iserlohn – Menden – Wimbern erhält von uns das Blaue Kreuz.

Sprecher der BI StoppT A445, Ludger Palz hierzu:

„Nicht nur hier bei der A445, sondern an immer mehr Orten setzen sich Menschen für eine dringend notwendige Verkehrswende ein. Aktuell sehen wir das vor allem beim geplanten Bau der A49 in Hessen und der damit verbundenen Abholzung des Dannenröder Waldes. Inzwischen sind es tausende Bürgerinnen und Bürger, die sich dagegen wehren. Der Dannenröder Wald ist schon jetzt ein bundesweites Symbol für eine grundlegende Verkehrswende – ähnlich wie Brokdorf im Kampf gegen die Atomkraft oder der Hambacher Wald im Einsatz für den Ausstieg aus der Kohle. Das wollen wir unterstützen und uns mit der dortigen und anderen Initiativen vernetzen“.

KUK-Kreuz Dannenröder Wald

Durch den Weiterbau der A49 in Hessen soll ein gesunder, mehr als 250 Jahre alter Laubmischwald einem unnötigen Straßenprojekt geopfert werden. Auch für den Bau der A445 würde in Werl-Hilbeck ein ökologisch wertvoller Hudewald mit altem Eichen- und Buchenbestand abgeholzt. Zudem würde ein Feuchtgebiet zerstört, Brutgebiete für geschützte Vögel wie die Weihen vernichtet. Dass der geplante Trassenbereich der Autobahn auch hochwertigen Börde-Ackerboden versiegelt, müsste hingenommen werden müssen. Dazu kommt der besondere Naherholungswert für Bürgerinnen und Bürger aus der Region.

Ludger Palz weiter:

 „Das zeigt: Die A445, die „benachbarte“ A46 und auch die A49 sind wie viele andere Straßenneuprojekte verkehrspolitische Planungsdinosaurier aus dem letzten Jahrhundert. Sie taugen nicht für eine Verkehrspolitik in Zeiten des Klimawandels und haben mit einer klimagerechten und zukunftsfähigen Verkehrspolitik nichts zu tun. Sie müssen endlich zu den Akten gelegt werden.“

Eine Möglichkeit dazu bietet aus Sicht der BI StoppT A445 die Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans, die im nächsten Jahr vorgenommen werden muss. Jeweils nach Ablauf von fünf Jahren muss das Bundesverkehrsministerium dabei prüfen, ob der Plan anzupassen ist. In diese Prüfung sind auch die Belange des Umweltschutzes einzubeziehen.

„Wir werden darauf drängen, dass dabei die Planungen der A445 endlich als das gesehen werden, was sie sind: Verkehrspolitisch unsinnig und ökologisch verheerend. Und deshalb müssen sie im Verkehrswegeplan gestrichen werden und so schnell wie möglich echte Entlastungen für die Hilbecker von den Verantwortlichen umgesetzt werden“,

so Ludger Palz abschließend.

Infos der BI A445:

Bürgerinitiative „StoppT A445 e.V.“, Vereinsregistereintrag Amtsgericht Werl VR 470
Spendenkonto: IBAN DE68410500950020076782 Sparkasse Hamm
Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar
Gemeinnützigkeit gemäß Vereinsregister Arnsberg VR 90470

Mitglieder der GigA 46 sind:

  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC) Menden
  • Bürgerinitiative StoppT A445 e.V.
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Arnsberg ● BUND Hochsauerland
  • Bündnis 90/ Die GRÜNEN Arnsberg und HSK ● Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Ense
  • Bündnis 90/ Die GRÜNEN Kreisverband Mark ● Bündnis 90/ Die GRÜNEN Menden
  • Bündnis 90/ Die GRÜNEN Wickede (Ruhr) ● GRÜNE Alternative Hemer
  • Interessengemeinschaft Hemer/Stübecken
  • Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V. (LNU)
  • Naturschutzbund Deutschland (NABU) Märkischer Kreis
  • SPD Fraktion Arnsberg ● SPD Ortsverein Menden
  • Verein für Natur- und Vogelschutz HSK
  • Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hagen
  • VCD Kreisverband Hochsauerland
  • Wickeder Forum
  • Wimberner Interessengemeinschaft (WIG)

Beitragsbild: (C) Th. Reinhardt, pixelio.de

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