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Aachen und Saarbrücken erklären den Klimanotstand

Besser hätte es nicht laufen können: Kaum ist das Klimabündnis Hamm in der Karlsstadt – schwupss, wird der Klimanotstand erklärt. Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht, denn dass Saarland zeigt, dass es mehr zu bieten hat als eine überforderte CDU-Vorsitzende: Die Landeshauptstadt erklärt ebenfalls den Klimanotstand

Am 19.06.2019 war es in Aachen endlich soweit: Begleitet von Protesten von Greenpeace und Extinction Rebellion erklärte der Rat der Stadt den Klimanotstand. Die Aachener Zeitung zitiert den Oberbürgermeister Marcel Philipp nach der Sitzung:

„Es wird sich eine Menge ändern, und das wird schmerzhaft sein.“

Man kann die Bedeutung dieser Äußerung nicht hoch genug bewerten, wenn man auf der anderen Seite mit ansieht, wie sich Politikerinnen und Politiker insbesondere in der Bundesregierung vor dieser Aussage drücken. Es macht Hoffnung, dass hier ein Politiker den Mut gefunden hat, den Bürgerinnen und Bürgern seiner Stadt die Wahrheit zu sagen.

In Aachen kann jetzt also die eigentliche Arbeit beginnen. Die Stadt muss sich nun einen Maßnahmenkatalog verordnen, mit dem es gelingen kann, seinen Teil zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels beizutragen.

Einen Tag zuvor, am Dienstag, den 18.06., war es in der Landeshauptstadt des Saarlandes soweit. Der Antrag der Fraktion der Grünen wurde im Rat der Stadt Saarbrücken angenommen. Somit hat nach Kiel die zweite Landeshauptstadt den Klimanotstand erklärt. Die Grünen hoffen nun auf die rasche Umsetzung konkreter Maßnahmen wie z.B. bei der Verbesserung des ÖPNV, bei der Gebäudesanierung und beim Ausbau von Photovoltaik.

 

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