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Alles auf Grün

Das Klimaprogramm der Grünen steht. Es ist klar auf den Machtgewinn bei der Bundestagswahl ausgerichtet, um den Kampf gegen die Klimakrise in Deutschland von der Regierungsspitze zu führen.

Kommentar von Jürgen Blümer

Der Gegenwind gegen Annalena Baerbock und die Grünen in den letzten Wochen macht deutlich: Dieser Wahlkampf könnte mehr Wandel auslösen als nur die Erhöhung eines CO2-Preises. Es geht um die Anerkennung von Realität und wie diese Gesellschaft sich den real existierenden Krisen entgegenstellt.

Klimawandel und Artensterben sind die größten Krisen, die wir als menschliche Zivilisation meistern müssen. Den Kopf in den Sand zu stecken ist in dieser Situation die allerdümmste Strategie. Vor allem, weil, noch ehe die Zivilisation zerstört sein wird, wir unsere Freiheit zerstört haben werden.

Niemand im Parteienspektrum stellt sich dieser Aufgabe wie die Grünen. Keine Partei verknüpft Machtwillen, Gestaltungsanspruch und Zukunft derart wie die Grünen. Sei es Nordstream 2, Benzinpreisbremse oder Landwirtschaftssubventionen – wo andere Parteien die Richtung aufgeben, halten die Grünen Kurs.

Auf dem Wahlzettel können wir alle am 26.09. die Bestellung für maximalen Klimaschutz im Bundestag beim Wahlleiter abgeben – mit dem Kreuz bei Bündnis 90 / Die Grünen. Für das, was uns die anderen Parteien anzubieten haben, gibt es einen Begriff: Verantwortungsversagen.

Beitragsbild: (C) Tim Reckmann / pixelio.de

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