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Verkehrschaos. Autos im Stau.

Beim Klimaschutz duckt sich Hamm in die Furche

Pressemitteilung der Kampagne „#Klimanotstand“

(C) Rüdiger Knappe/pixelio.de

Der Klimaschutz und die wöchentlichen Aktionen für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens halten seit Monaten die Republik in Atem. In rund 70 Städten wird in den Rathäusern über den Klimanotstand diskutiert. Seit Anfang Mai haben die schottische Regionalregierung, das britische Parlament, die Republik Irland, die Städte Konstanz, Heidelberg und Kiel, sowie der schweizer Kanton Zürich und die spanische Region Katalonien den Klimanotstand erklärt.

Mit Unterstützung des Klimabündnisses Hamm liegt die Bürgeranregung ‚Klimanotstand‘ von elf Personen seit Mitte März im Rathaus. Die Ratsfraktionen sind informiert. Doch Oberbürgermeister und Verwaltung verweigern sich, Verantwortung zu übernehmen: Eine erste Beratung soll erst im Oktober stattfinden, weil offenbar Fachabteilungen der Verwaltung zu langsam arbeiten und deshalb der Ausschuss für Beschwerden und Anregungen noch nicht zum Thema tagen kann oder will.

„Angesichts der Herausforderung ist es unverantwortlich, dass die Hammer Verwaltung auf Zeit spielt und damit das Engagement von zahlreichen Einzelpersonen sowie den Schülern der FridaysForFuture-Bewegung hintertreibt“, stellt Jürgen Blümer, Mitunterzeichner einer der Bürgeranregungen und Ansprechpartner für Scientists4Future in Münster, klar.

Blümer weist darauf hin, dass nach der Klimanotstands-Erklärung von Konstanz der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, einen „Masterplan Klimaschutz“ für die Kommunen von der Bundesregierung gefordert hat. Ferner hatten sich vor wenigen Wochen 70 hauptamtliche kommunale Klimaschützer an die Öffentlichkeit gewandt mit der Forderung, dass in den Kommunen das Thema „Klimaschutz“ mehr Bedeutung erlangen muss.

„Der Baum brennt und der Oberbürgermeister von Hamm schickt die Verwaltung zum Däumchen drehen“, so die Einschätzung von Ulrich Mandel vom Klimabündnis Hamm. Er fordert von der Stadtverwaltung eine umgehende Beratung zum Klimanotstand: „Mit verwaltungstechnischer Verzögerungstaktik lässt sich der Klimawandel nicht eingrenzen. Stattdessen ist Entschlossenheit gefordert und zwar jetzt, denn die Zeit läuft uns davon.“

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