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Bio-Orangen: Mehrwert für Newsletter-Empfänger, die schnell sind!

Update 03.03.2021: Die Orangen sind ausverkauft!

Als Empfänger unseres Newsletters sollt Ihr es schon heute exklusiv erfahren. – Bevor es in der Zeitung steht! 😉 😀

Erneuter Verkauf fairer Bio-Orangen aus Italien bei FUgE

FUgE, das Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, startet erneut den Verkauf fairer Bio-Orangen aus Italien und nimmt ab sofort Bestellungen ausschließlich per Mail an fuge@fuge-hamm.de an.

Die 10 Kilo Orangenkiste wird für 30 Euro nur kistenweise verkauft. Die Abholung findet nach Absprache ab dem 10. März statt. Geliefert werden erneut 1/2 Tonne Orangen (56 Orangenkisten), die aus der Genossenschaft „SOS Rosarno“ in Süditalien kommen. Bei der jetzigen Bestellung geht es um die biologisch angebauten Belladonna-Orangen, eine spät reifende Sorte mit hellem Fruchtfleisch, die hervorragend für den Frischverzehr und die Herstellung von Marmeladen geeignet ist.

Aus den Mehreinnahmen der Aktion spendet FUgE pro verkaufte Kiste wie im Februar 2021 fünf Euro an die Initiative Mediterranean Hope, die u.a. Rettungsaktionen im Meer, Vermittlung von Wohnungen und Beratung von Geflüchteten bei Behörden organisiert. Zudem verteilt die Initiative dort Lebensmittel, Kleidung, Masken und nicht zuletzt Desinfektionsmittel aufgrund der Covid19-Pandemie.

Die Orangen wurden v.a. von Geflüchteten aus Afrika und Osteuropa geerntet, die in der kalabrischen Genossenschaft einen festen Arbeitsvertrag erhalten. Die Mehrheit der Erntehelfer Süditaliens sind Geflüchtete, die ohne verbindliche Verträge unter erbärmlichen Wohn- und Arbeitsbedingungen Orangen und Oliven pflücken oder auf Gemüsefeldern arbeiten. Sie verdienen maximal 25 Euro für mehr als 10 Stunden Arbeit pro Tag in der Saison und müssen davon in der Regel fünf Euro für ihre Anfahrt zur Ernte zahlen.

Durch den Verkauf der Bio-Orangen aus Süditalien möchte FUgE faire Handelsalternativen aufzeigen und darauf aufmerksam machen, dass Flucht und Migration viele Gesichter haben. Es sind nicht nur die hoffnungslos überladenen, alten und baufälligen Boote aus Afrika, die das Mittelmeer überqueren, sondern auch Arbeitsrechtsverletzungen in Europa, die eine große Ungerechtigkeit darstellt. Unsere Partner aus Süditalien berichten, dass es für Geflüchtete menschenunwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen auf zahlreichen Obst- und Gemüse-Feldern in Süditalien gibt. Damit möchte FUgE einen kleinen Beitrag für einen fairen Handel in Europa leisten, erläutert Marcos Antonio da Costa Melo, FUgE-Geschäftsführer und Interkulturpromotor im Regierungsbezirk Arnsberg.

Spendenkonto für Mediterranean Hope am Landeskirchenamt der Ev. Kirche von Westfalen/EKvW: KD-Bank eG,
IBAN: DE05 3506 0190 2000 0430 12 – Stichwort: Mediterranean Hope Rosarno
Weiteres zur Aktion unter www.moewe-westfalen.de/orangen-ohne-sklaverei und www.sosrosarno.org

Quelle: Pressemitteilung von FUgE, 01.03.2021

Beitragsbild: (C) Timo Klostermeier  / pixelio.de

 

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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