Skip to main content

Die tote Wüste nebenan

Gärten in Hamm
Gärten in Hamm (C) Siegbert Künzel

Dort wo eigentlich Bienen summen könnten, Regenwürmer graben sollten und Vögel zwitschern würden, ist es grau. Manchmal auch Anthrazit oder weiß. – Auf jeden Fall Fifty Shades of Grey. Und das im Vorgarten! Statt der Natur zwei bis drei Quadratmeter zur Verfügung zu stellen, soll ein Vorgarten heutzutage eins sein: Ordentlich und pflegeleicht. Also Plane oder Vlies auf den Boden und Steine drüber. Fertig ist der Garten. Wenn man das noch Garten nennen kann. Der Alibi-Buchsbaum reißt es auch nicht mehr raus, über den freut sich nur der Buchsbaumzünsler.

Gärten in Hamm
Gärten in Hamm (C) Siegbert Künzel

Wenn dann im Laufe der Zeit das Grün trotzdem noch einen Weg durch die Steine findet, ist es nur schwer zu entfernen, weshalb der Steingärtner dafür gerne Glyphosat einsetzt. Die Aktionäre von Bayer, die mit Monsanto den Hersteller dieses Giftes im Boot haben, werden es ihm danken… – Aber das ist ein anderes Thema.

Im Facebook und bei Instagram kann man Beispiele von „Gärten des Grauens“ schon länger mit Bildbeispielen und politischen Lösungsansätzen „bewundern“. Dort gibt es eine Liste der Bestimmungen aller Bundesländer, die hier als PDF heruntergeladen werden kann. Fazit: „Schottergärten sind illegal!“

Gut, dass das Thema nun auch in Hamm angekommen ist. Jedenfalls schreibt inzwischen der Westfälische Anzeiger darüber und die Grünen haben hierzu den Antrag Nr. 0974/19 vom 09.04.2019 eingereicht. Auch diesen haben wir hier zum Download.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Broschüre der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW

schottergartenflyer_internet

Schreibe einen Kommentar