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Drensteinfurt: Jumelage Climatique – mehr als ein Klimanotstand

Der Rat der Stadt Drensteinfurt hat am 28.Mai 2019 den Klimanotstand erklärt. In der Debatte, die der Entscheidung vorausging, wurde aber auch über den Tellerrand der Kommunalpolitik geschaut.

Denn bei diesem Klimanotstand – der vierte in Nordrhein-Westfalen – wollte die Grüne Ratsfraktion noch einen Schritt weitergehen und brachte eine internationale Perspektive in die Diskussion.

„Klimaschutz kennt keine Grenzen. Deshalb habe ich dem Bürgermeister Carsten Grawunder in der Ratssitzung den Vorschlag unterbreitet, gemeinsam mit unserer Partnerstadt Ingré den Klimanotstand auszurufen, so wie er das bei der Initiative ‚Mayors for Peace‘ angeregt hat“, erläuterte Ratsfrau Raphaela Blümer die Initiative der Grünen.

Bei einer ‚Jumelage Climatique‘, so die Idee, sollen sich verpartnerte Städte und Gemeinden gemeinsam für den Klimaschutz einsetzen, indem sie sich verpflichten, das völkerrechtlich verbindliche Ziel von 1,5 Grad Temperaturerhöhung weltweit zu unterstützen.

Jürgen Blümer, Mit-Initiator der Aktion ‚Klimanotstand in jedem Rathaus‘, und Raphaela Blümer werden sich nun für eine Jumelage Climatique zwischen Ingré und Drensteinfurt einsetzen: „Wir haben mit den französischen Grünen aus Ingré bereits darüber gesprochen und auch die Bürgeranregung liegt bereits auf französisch vor.“ Diese Idee soll von möglichst vielen Partnerstädten oder den Städtepartnerschaftsvereinen aufgegriffen werden. „So wird die europäische Idee und internationaler Klimaschutz politisch auch auf kommunaler Ebene umgesetzt.“ Ein wunderbares Zeichen für ein geeintes Europa!

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