Skip to main content

Essen: Klimanotstand im Herzen der Kohleindustrie – Update

In der RWE-Stadt Essen sollte es am 29.05.2019 zum Showdown in Sachen ‚Klimanotstand‘ kommen. Ab 15 Uhr sollte der Stadtrat über den Klimanotstand in der Ruhrmetropole entscheiden.

Update 29.05.2019:

Die Stadt Essen hat direkt zu Beginn der Sitzung den Klimanotstands an den Umweltausschuss am 04.07.2019 verwiesen. Es waren trotz des kurzfristigen Termins heute rund 20 Menschen von P4F, FFF, und anderen Organisationen anwesend.

„Die Verschiebung versuchen wir jetzt positiv zu sehen, so können wir noch mehr Menschen mobilisieren, größere Aufmerksamkeit erzielen, etc. Wir werden weitermachen. Kämpferische Grüße“, so die Bewertung der Ereignisse von einer Aktivistin vor Ort.


Hier nochmals der Ablauf der Ereignisse in Essen bisher: Der Beschwerde-Antrag auf Grund von §24 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen wurde ursprünglich am 19.03.19 an Oberbürgermeister Kufen gerichtet. Dieser gab den Antrag an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden weiter, der wiederum das Umweltamt als zuständigen Bereich um Stellungnahme bat. Der ursprünglich avisierte Termin am 14.05.9, an dem der Antrag im Ausschuss beraten werden sollte, wurde auf voraussichtlich den 02.07.2019 verschoben.

Nun hat die Fraktion ‚Die Linke‘ kurzfristig eine Beschlussvorlage zur Erklärung des Klimanotstandes für die Sitzung am 29.05.2019 des Essener Stadtrats eingereicht.

Diese Entscheidung ist nicht nur für Essen, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen eine Entscheidung von immensem öffentlichen Interesse. Einen Tag nachdem in Hamm der Klimanotstand quasi in einhelliger Meinung von den Parteien befürwortet wurde, kann Essen als Hauptstadt der Kohleindustrie in Deutschland nun nachziehen.

Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 15 Uhr. Die junge Klimabewegung bittet alle Menschen, an der Sitzung am 02.07.2019 in Essen teilzunehmen und das Anliegen der Aktion ‚Klimanotstand‘ vor Ort zu unterstützen.

Schreibe einen Kommentar