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Fragen zum Rahmenvertrag Photovoltaik der Stadt Hamm

Stadt Hamm und die Stadtwerke Hamm haben einen Rahmenvertrag zum Betrieb von Photovoltaikanlagen auf 18 Dächern städtischer Liegenschaften unterzeichnet. Rüdiger Brechler, Bürger der Stadt Hamm, Mitglied eines örtlichen Schulfördervereins, Mitglied im Landesvorstand  NRW der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie (DGS) e.V. und aktiver Bürger im Klimabündnis Hamm hat einige Fragen zur Nutzung und Vermarktung des erzeugten Stroms, aber auch zur Nutzung der übrigen ca. 100 Dächer städtischer Gebäude.

Am 30.06.2020 hat die Stadt Hamm folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Rahmenvertrag zu Photovoltaik abgeschlossen

Zu den Maßnahmen im Rahmen des Klimaaktionsplans, den der Rat der Stadt Hamm im Dezember 2019 beschlossen hat, zählt die Erhöhung des Anteils regenerativer Energien im Stromangebot. Dies soll unter anderem durch den Betrieb von Photovoltaikanlagen auf den Dächern städtischer Liegenschaften erreicht werden. Zu diesem Zweck haben die Stadt Hamm und die Stadtwerke Hamm einen Rahmenvertrag zum Betrieb von Photovoltaikanlagen auf den Dächern städtischer Liegenschaften unterzeichnet.

Gemeinsam überprüfen Stadt Hamm und Stadtwerke derzeit insgesamt 18 städtischen Liegenschaften darauf, welche Dächer für die Installation von Photovoltaikanlagen in Frage kommen. Bereits in diesem Jahr werden das Märkische Gymnasium, die neue Kita im Glunzdorf, die Kita Blauland und das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Ersatz der bestehenden, veralteten Anlage) mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Weitere Anlagen folgen nach Abschluss der Vorprüfungen in den nächsten Jahren.

Hierzu hat Rüdiger Brechler folgenden Offenen Brief mit einem Fragenkatalog an die Stadt Hamm und an die Stadtwerke Hamm geschickt.

Sehr geehrter Herr Mentz,
sehr geehrter Herr Hegemann,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude habe ich in der o.g. Pressemitteilung über den Abschluss eines Rahmenvertrages zwischen der Stadt Hamm als Gebäudeeigentümer und die Stadtwerke Hamm als Partner bzw. möglicher Investor oder Betreiber der geplanten Photovoltaikanlagen auf insgesamt 18 städtischen Liegenschaften gelesen.

Als Bürger der Stadt Hamm, Mitglied eines örtlichen Schulfördervereins, Mitglied im Landesvorstand  NRW der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie (DGS) e.V. und aktiver Bürger im Klimabündnis Hamm möchte ich Sie mit diesem Schreiben um weitere Informationen zu dem abgeschlossenen Rahmenvertrag bitten.

Um Ihnen die Beantwortung möglichst einfach zu machen, habe ich Ihnen einen Fragenkatalog erstellt, um dessen Beantwortung ich Sie herzlich bitten möchte.

Ich beabsichtige, meinen Fragenkatalog einschließlich Ihrer Antworten auch der interessierten Öffentlichkeit in Hamm bekannt zu machen. Sollte dies in einzelnen Punkten nicht möglich sein, bitte ich Sie, diese Punkte entsprechend zu kennzeichnen.

Fragenkatalog zum Rahmenvertrag Photovoltaik

  1. Um welche 18 Liegenschaften der Stadt Hamm handelt es sich konkret?
  2. Um welche Anlagengrößen (in kWp) und welche Solarstrommengen (in kWh/a) handelt es sich
    bei den Anlagen auf den 18 Liegenschaften?
  3. Was passiert mit dem erzeugten Solarstrom:
    a. Volleinspeisung mit EEG-Vergütung?
    b. Oder (umlagebegünstigter) Eigenverbrauch und Überschuss-Einspeisung?
    c. Oder wird ein in Hamm ein Regionalstromtarif, wie z.B. in Ahlen oder Soest, geschaffen?
  4. Bis wann sollen die Installationsmaßnahmen für die ersten 18 Liegenschaften abgeschlossen
    sein?
  5. Sind Beteiligungsmöglichkeiten für Dritte (z.B. Schulfördervereine, Bürger*innen, Hammer
    Unternehmen, etc.) vorgesehen? Wenn ja: In welcher Form? (z.B. Sparbriefe oder
    Genossenschaftsanteile)?
  6. Werden die Installationsarbeiten öffentlich bzw. beschränkt ausgeschrieben?
  7. Was ist mit den Dachflächen der übrigen städtischen Liegenschaften? Allein die 52 städtischen
    Schulen dürften über 100 Gebäudedächer besitzen. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere
    städtischen Gebäude. Bis 2030 sollten mit Blick aus dem Klimaaktionsplan alle
    Dachflächenpotenziale erschlossen sein.
  8. Die Kommune als Vorbild: In welcher Form werden interessierte Bürger*innen oder auch
    Hammer Unternehmen über die Ergebnisse informiert bzw. motiviert, es der Stadt gleichzutun?

Die Antworten werden wir hier veröffentlichen.

Update

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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