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Gasbohren-Gegner aus Hamm und Drensteinfurt auf CETA-Demonstration in Köln

Pressemitteilung zur CETA/TTIP-Demo am Samstag 17.09.2016

Gasbohren-Gegner aus Ahlen, Hamm und Drensteinfurt auf CETA/TTIP-Demonstration in Köln

Mit einer Gruppe von 30 AktivistInnen aus Ahlen, Hamm und Drensteinfurt hatten sich Gasbohren-GegnerInnen am Samstag, den 17.09.2016 auf den Weg nach Köln gemacht, um den Protest gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP zu unterstützen.

„Wir müssen verhindern, dass Konzerne jenseits von Umweltstandards ihr eigenes Recht durchklagen und rücksichtslos Rohstoffe ausbeuten“, begründet Dirk Hanke von der Bürgerinitiative gegen Gasbohren aus Hamm seine Teilnahme. „Deswegen haben wir uns entschlossen, die Rote Hand aus dem Gasbohren-Widerstand mit zum Protest nach Köln zu tragen.“

Mit 55.000 TeilnehmerInnen in Köln und bundesweit 320.000 TeilnehmerInnen waren die Demonstrationen für einen fairen Welthandel ein großer Erfolg für die Veranstalter. Ob daraus tatsächlich politisches Handeln resultieren wird, sahen die AktivistInnen aus Ahlen, Hamm und Drensteinfurt durchaus skeptisch.

„CDU und CSU agieren sowohl beim Gasbohren als auch beim Freihandel längst jenseits der politischen Vernunft“, kritisiert Jürgen Blümer aus Drensteinfurt die Position der Bundesregierung. „Und leider zeigt auch die SPD wieder einmal keine Bereitschaft, sich für soziale Belange und die Bewahrung der Umwelt einzusetzen“.

Trotz der Skepsis gegenüber der Politik wurde die Teilnahme von den Gasbohren-AktivistInnen in Köln als Erfolg gewertet. „In zahlreichen Gesprächen haben wir großen Rückhalt für unserer Arbeit gegen Gasbohren erfahren“, so die positive Bilanz von Ulrich Mandel vom Klimabündnis Hamm. „Und darüber hinaus gibt so eine Veranstaltung ja auch nochmals Kraft, gerade vor den anstehenden Wahlen in NRW und im Bund weiter am Ball zu bleiben.“