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Hamm: ‚Klimanotstand‘ findet auch bei CDU/SPD Zustimmung.

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Hamm, 28.05.2019

CDU- und SPD-Fraktion wollen in der morgigen Sitzung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden die Bürgeranregung „climate emergency“ als Auftakt zur Konkretisierung des integrierten Klimaschutzprogramms der Stadt Hamm (Vorlage 0437/15) mitnehmen und zur nächsten Ratssitzung am 09. Juli 2019 in diesem Sinne einen eigenen Antrag zur Konkretisierung des Programms und Erstellung einer Durchführungsvorlage durch die Stadtverwaltung einbringen. Über die Bürgeranregung wird am Mittwoch im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden erstmalig beraten.

„Es kann in dieser Sache nur gemeinsame Lösungen geben“, sind sich SPD- Fraktionschef und stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses, Justus Moor, und Ditz Wünnemann , umweltpolitischer Sprecher der CDU- Fraktion einig.
Allerdings: „Wir haben das Thema in Hamm bereits seit vielen Jahren auf der Agenda und schon viele Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels innerhalb unserer Kommune umgesetzt.“

Schon in den 90er Jahren habe sich die Stadt Hamm den Klimaschutz als strategisches Ziel gesetzt. „Wir wollen das Handlungskonzept aus 2008 (mit 50 Einzelpunkten) und das im Rat parteiübergreifend beschlossene integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Hamm konkretisieren und klare Schritte in die Zukunft formulieren und beschließen“, machte CDU- Umweltexperte Ditz Wünnemann deutlich.

2012 und 2016 wurde Hamm nach externen TÜV-Auditierungen mit dem European Energy Award (EEA) in Silber als „europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ ausgezeichnet. Auch danach wurde eine lange Liste weiterer energetischer Maßnahmen umgesetzt. Diese reicht von der Einrichtung eines „Klimastabs“ und der Umrüstung von Straßenbeleuchtungen über Sanierungsmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen, energetischen Schulungen, Beratungs- und Anreiz-Projekten für den Privatsektor bis hin zur Förderung der E-Mobilität, Aufforstungsmaßnahmen, den erfolgreichen Life-Projekten und noch vielem mehr.

„Mit dem ErLebensraum Lippeaue haben CDU und SPD darüber hinaus das größte Umweltschutz- und Klimaprojekt der Stadtgeschichte auf den Weg gebracht“, verweist Moor auf konkreten Klimaschutz in Hamm.

CDU und SPD sind sich jedoch einig, dass den eigenen Anstrengungen weitere Taten folgen müssen. „Wir werden gemeinsam zur nächsten Ratssitzung konkrete Maßnahmen vorschlagen, wie Klimaschutz in Hamm weiter gestärkt wird“, so Wünnemann und Moor. Dort soll dann auch abschließend die Bürgeranregung „Klimanotstand“ beraten und beschlossen werden.

 

 

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