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‚Ideen und Maßnahmen sind da, jetzt müssen Taten folgen…‘

Meine Kommune im Klimanotstand – Was nun?

Dieses war der Titel einer Fachtagung am 29. Januar 2020 bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Da wir die deutschlandweit sehr erfolgreiche Kampagne #Klimanotstand hier im Internetportal des Klimabündnis Hamm losgetreten haben, wurden wir (Jürgen und ich) seit Oktober 2019 an den Vorbereitungen beteiligt. Mit 200 Teilnehmern war die Veranstaltung ausgebucht, darunter rund 50 Teilnehmer von kommunalen und teils überregionalen Aktionsgruppen oder Klimabündnissen. Es wurde daher schon im Vorfeld ein Vernetzungstreffen dieser Gruppen organisiert, was am Ende der Fachtagung stattfand und von Jürgen moderiert wurde. Daran nahmen 32 Personen teil. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es darum, Unterstützergruppen zu finden für laufende oder geplante Kampagnen deutschlandweiter Gruppen wie z.B. Fossil Free Deutschland und GermanZero. Die Aktionen dieser beiden Organisationen werden unten in den Videos vorgestellt.

Video von Fossil Free Deutschland (02:14):

Zum Youtube-Kanal von Fossil Free Deutschland…

Video von GermanZero (18:33):

Zum Youtube-Kanal von GermanZero…


Pressemitteilung des DBU zum Ablauf der Fachtagung:

„Die Ideen und Maßnahmen sind da, jetzt müssen Taten folgen“, erklärte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde in seiner Eröffnungsrede. © Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Osnabrück. „Die Ideen und Maßnahmen sind da, jetzt müssen Taten folgen. Heute haben wir gemeinsam diskutiert, was jeder in seiner Rolle tun kann.“ Dieses Fazit zog Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), am Ende der Veranstaltung „Meine Kommune im Klimanotstand – Was nun?“ in der DBU in Osnabrück. Rund 200 Teilnehmer aus Verwaltung, Politik oder Klimaschutzbewegungen wie Fridays for Future hatten sich über verstärkte Maßnahmen gegen den Klimawandel in Städten, Kreisen und Gemeinden in Deutschland ausgetauscht und mögliche Lösungswege gesucht, wie man diese am besten in die Tat umsetzen kann. Viele der Teilnehmer gehörten den mehr als 80 Kommunen in Deutschland an, die den Klimanotstand beschlossen oder ähnlich lautende Beschlüsse gefasst hatten. Neben der DBU hatten das Klima-Bündnis, die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, die EnergieAgentur.NRW und die Landesenergieagentur Hessen eingeladen.

Meine Kommune im Klimanotstand

Der Begriff „Klimanotstand“ sei nicht unumstritten, betonte Bonde: „‘Klimanotstand‘ ist eine Formulierung, die polarisiert. Ob sie nun symbolisch gemeint ist oder nicht: Durch sie ist es aber gelungen, den kommunalen Klimaschutz in die Mitte der lokalen Politik zu bringen und ihm so höchste Priorität einzuräumen.“ Doch allein das Thema in den Fokus zu rücken, sei nicht genug.

Wichtige Impulse zum Klimaschutz erhielten die rund 200 Teilnehmer durch Fachvorträge und Diskussionen. © Deutsche Bundesstiftung Umwelt[/caption]

Deutschlandweite Beteiligung

Wichtige Impulse zum Klimaschutz erhielten die rund 200 Teilnehmer durch Fachvorträge und Diskussionen. © Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Erläutert hätten die rund 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland zum Beispiel die Frage, wie der Einstieg in den Klimanotstand umzusetzen sei und wie in der Folge möglichst schnell die kommunale Treibhausgasneutralität erreicht werden könne. Nach Vorträgen und Vorschlägen am Vormittag war am Nachmittag Zeit für den Austausch und das Vernetzen. „Es ging darum, viele gute Ideen und Impulse zu geben, wie sich der Klimaschutz in der eigenen Kommune schnell und sinnvoll umsetzen lässt“, so Bonde.

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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