Schlagwort-Archive: Konsum

21.02.2019: Wo unser Papier wächst…

… Folgen der Zellstoff-Produktion in Ländern des Südens

Wir verbrauchen immer mehr Papier. So werden im Kampf gegen den Plastikmüll z.B. immer mehr Papierverpackungen eingesetzt. Dies hat Folgen. Monika Nolle, ARA Bielefeld (Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V.), referiert am Donnerstag, 21. Februar 2019, ab 19 Uhr, im FUgE-Weltladen Hamm, Widumstr. 14, über unseren verschwenderischen Papierverbrauch und die Folgen der Zelluloseindustrie für Menschen und Natur in Brasilien, Mozambik, Portugal und Südafrika. 21.02.2019: Wo unser Papier wächst… weiterlesen

05./06.04.2019 Freckenhorst: Bio – fair – regional? … wie wollen wir konsumieren?

Workshop: Schalter umlegen – aber wie?

Quelle: lvhs-freckenhorst.de

Täglich konsumieren wir Produkte mit langen globalen Lieferketten – und zunehmend vielen „grünen“ Werte-Botschaften. Effizienzsteigerungen und grüne Technologien sollen ökologische Folgen abmildern. Gleichzeitig spüren wir – darum geht es längst nicht mehr. Klimawandel und globale soziale Ungerechtigkeit zeigen auf: es braucht tiefgreifende Veränderungen im Konsum-, Energie- und Mobilitätsverhalten. 05./06.04.2019 Freckenhorst: Bio – fair – regional? … wie wollen wir konsumieren? weiterlesen

16.02.2019: Repearcafé

Das Repair-Café im CVJM-Haus am Ostenwall ist eine Initiative von CVJM, Humanitas und FUgE. Es findet an jedem dritten Samstag im Monat von 10:00 bis 13:00 Uhr statt.

Nächster Termin: Samstag, 16.02.2019

Ehrenamtliche Reparateure unterstützen erneut Bürgerinnen und Bürger dabei, Defekte an mitgebrachten Elektrogeräten wie Toaster, Kaffeemaschinen, Computer oder Radios zu untersuchen und 16.02.2019: Repearcafé weiterlesen

Wir waren 35.000!

Es war wieder eine riesige Demonstration. 35.000 Teilnehmer (BZ) zählten die Veranstalter der Demo „Wir haben es satt“ am Samstag, den 19.01.2019 in Berlin. Es war die neunte Veranstaltung dieser Art.

Wir waren dabei

Sehr frühe Abfahrt mit der Bahn ab Hamm. Drei Stunden Fahrt. Nach 16 Stunden wieder zurück. Zwischendurch sehr kalte Füße Wir waren 35.000! weiterlesen

Essbare Stadt – nur eine Idee?

Autor: Friedel Moor | Lassen wir es uns schmecken! Aus der Stadt wird ein Gemeinschaftsgarten und jeder darf ernten: Himbeeren oder Stachelbeeren, Nüsse oder Äpfel … Je nach Eignung der Fläche werden fruchttragende Hecken und Bäume gepflanzt, Gemüse oder Kräuter angebaut.

Eine utopische Vorstellung?

Weltweit versuchen immer mehr Städte die Utopie in Realität zu verwandeln und Grünanlagen essbar zu machen. So entsteht zum Beispiel in Seattle, USA, gerade ein essbarer Wald mitten in der Stadt. Eine Fläche von 21.000 Quadratmetern wird mit Hunderten von Fruchtbäumen, Beerenbüschen, Gemüsesorten und Kräutern bepflanzt. Ernten können Spaziergänger und Anwohner.

Todmorden (GB) war eine trostlose englische Industriestadt. Nun ist sie ein Vorzeigeort im Königreich. Hier setzte man auf Eigeninitiative. So haben die Bürger 70 private und öffentliche Grundstücke mit Obst und Gemüse bepflanzt. Statt Tagetes wachsen hier Kräuter in den Blumenkästen. In der Schule bringt man den Kindern bei, ihr „eigenes Essen“ anzubauen. Mittlerweile kann sich Todmorden durch den Eigenanbau von Lebensmitteln nahezu selbst versorgen.

Nach der Idee der essbaren Stadt Todmorden machte sich in Deutschland besonders die Stadt Andernach auf den Weg.

„In Andernach heißt es ,Pflücken erlaubt‘ und nicht ,Betreten verboten‘. Gemüsesorten wie Möhren und Bohnen, Obstsorten, Beerensorten, Spaliergehölze, Küchenkräuter oder Schnittpflanzen werden in den Grünanlagen gepflanzt und lassen völlig neue Wahrnehmungs-räume entstehen. Jedes Jahr steht eine Nutzpflanze besonders im Fokus. So wurden 2010 an der Mauer im Schlossgarten 101 Tomatensorten gepflanzt, 2011 100 Bohnensorten und 2012 20 Zwiebelsorten; 2013 war das Jahr des Kohls.“ (aus dem Flyer der Stadt Andernach)
Der Stadt gelingt ohne aufwändige Baumaßnahmen eine Aufwertung ihrer Grünanlagen.

Gemeinschaftsgärten in der Stadt haben viele Namen und unterschiedliche Formen: Am bekanntesten sind die „Interkulturellen Gärten“, deren erstes Projekt in den 90er Jahren in Göttingen entstand. Hier ist das gemeinsame Gärtnern Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Nach dem Göttinger Vorbild entstanden über 100 interkulturelle Gartenprojekte. Darüber hinaus gibt es Kiezgärten, Nachbarschaftsgärten, Selbsternteprojekte und Stadtteilgärten.

In München hat man mit einem Pilotprojekt begonnen, das auf einer kleinen Fläche der städtischen Baumschule ausprobiert wird. Der Garten kann während der Öffnungszeiten von 8:00 bis 20:00 Uhr genutzt werden. Sicher lässt sich ein solcher Ansatz auch in Hamm umsetzen. Hierfür bietet sich das ungenutzte Freibadgelände in Heessen an, weil das Gelände eingezäunt und abschließbar ist. So ist es einigermaßen geschützt. Für viele Anwohner in der sogenannten „Gartenstadt“ lässt sich der Wunsch nach einem eigenen Garten nicht verwirklichen. Deshalb sollte der öffentliche Raum diese Lücke schließen und die Möglichkeit zum Gärtnern in einem interkulturellen Garten anbieten. Bei der Planung der essbaren Stadt sollten Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mit eingebunden werden. Außerdem bietet sich eine Kooperation mit sozialen Projekten an. Wenn der Versuch erfolgreich ist, könnten weitere Flächen in anderen Stadtbezirken folgen.
Anfänge sind aber auch in der Stadt Hamm schon sichtbar. So hat man es sich zur Aufgabe gemacht, einzelne städtische Brachflächen in Streuobstwiesen umzuwandeln, die öffentlich zugänglich sind. Bürgerinnen und Bürger können dann die Früchte zur Erntezeit kostenlos pflücken.

Jetzt schon in Hamm

Walnussring in HeessenIn den letzten Jahren wurden Obstwiesen u.a. an der Flurstraße und am Großen Sandweg in Bockum-Hövel sowie an der Birkenstraße in Uentrop angelegt. In Heessen entstand an der Üdinghoffstraße ein Walnussring.

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