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NABU fordert Schutzstatus im Erlebensraum (Update mit Wahlhelfer)

Die sichtbaren Baufortschritte im Erlebensraum Lippe begrüßt der NABU Hamm ausdrücklich. „Natürlich sind für uns die anderen Bauabschnitte entscheidend, nicht der Lippestrand“, sagt Jürgen Hundorf.

Der NABU akzeptiert, dass es im innenstadtnahen Bereich einen gewissen Vorrang für die Freizeitnutzung gibt. Gleichzeitig betont er aber, dass dafür die Natur in den aufwändig gestalteten übrigen Bereichen nach deren Fertigstellung wirksam vor Störungen bewahrt werden muss. „Wir fordern von allen Parteien noch vor der Wahl ein klares Bekenntnis zur Ausweisung als Naturschutzgebiete“, so der NABU-Vorsitzende. Die Schutzwürdigkeit ist bereits ohne die millionenschweren Maßnahmen aufgrund entsprechender FFH-Lebensräume gegeben gewesen, wurde aber leider nie festgeschrieben. Nach der aufwändigen Optimierung ist es unvorstellbar, dass dies nicht nachgeholt wird. Die Ausweisung als Naturschutzgebiet geht zwar mit einem Betretungsverbot einher, der NABU betont aber, dass dies Naturerlebnisse nicht ausschließt: „Mit den geplanten Beobachtungspunkten lassen sich Tiere beobachten ohne sie zu stören. Wir freuen uns über alle Menschen, die unsere Liebe zur Natur teilen und den rücksichtsvollen Kontakt suchen.“ erklärt Hundorf und freut sich bereits darauf, den Bürgerinnen und Bürgern die Entwicklung der Vogelwelt in den Lippeauen erlebbar zu machen.

Update vom 10.09.2020 mit Wahlhelfer:

Der Antrag wird unterstützt von SPD, DIE LINKE, Bündnis 90/Die GRÜNEN und Pro Hamm

Keine Antwort von CDU und FDP

Mehr dazu am 18.09.2020:

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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