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PM der BIGG Hamm vom 19.08.2016

Westfälischer UnzeigerBeim WA am 19.08.2016 eingereicht. Bis heute (31.08.2016) nicht veröffentlicht.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative gegen Gasbohren Hamm (BIGG)
zum WA-Bericht „Vorwürfe via Facebook gegen Bohrfirma“ vom 16.08.2016

Erst durch das Kapital und die Grundstücke der Stadtwerke wird in Hamm das Gasbohren ermöglicht, so die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Hamm. „Die fossile Branche selbst steckt in einer schweren Strukturkrise und versucht nur noch, sich auf Kosten naiver Geldgeber wie der Stadtwerke ein paar zusätzliche Jahre zu erkaufen.“, so Dirk Hanke von der BIGG. Diese Einschätzung beruht unter anderem auf den folgenden für jeden nachprüfbaren Sachverhalten:

wallstreet-online.de 02.09.2016

Die Firma Daldrup und Söhne, die jüngst Kursschwankungen von 4% beklagte, verzeichnete seit 2008 einen kontinuierlichen Kursrückgang von 35€ auf 7€, also um 80%. Offenbar haben die fachkundigen Anleger wenig Vertrauen in die Geschäftsentwicklung. [Nachweis live bei wallstreet-online.de]

Bundesanzeiger per 04.09.2016
bundesanzeiger.de 04.09.2016

Die PVG GmbH, Hauptgesellschafter der HammGas, weist 2013 eine schwache Bilanz auf und nimmt seitdem lieber Ordnungsgelder hin, als der Pflicht zur Bilanzveröffentlichung im Bundesanzeiger nachzukommen. [bundesanzeiger.de | Nachweis per 04.09.2016]

National und international werden Projekte zur Lagerstättenerkundung und -erschließung aufgegeben. Zuletzt entzog das zuständige Ministerium in Schleswig-Holstein der Firma Central Anglia eine Lizenz, da diese keine Investoren finden konnte. [Nachweis: Medien-Info vom Ministerium Schleswig-Holstein]

Dirk Hanke von der Bürgerinitiative beurteilt diese Situation positiv: „Die Menschen vor Ort haben die Möglichkeit, auf die Stadtwerke und die verantwortlichen Politiker einzuwirken, indem sie Strom- und Gasanbieter wechseln und vor den kommenden Wahlen Druck aufbauen. Noch immer ist es den großen Parteien wichtiger, einen geschlossenen Eindruck zu vermitteln, als sich auf die Sorgen der Bürger einzulassen.“ Von Falschbehauptungen zu technischen Details des Bohrbetriebs distanziert sich die Bürgerinitiative: „So etwas haben wir nicht nötig. Ich vermute eher, dass unzufriedene Mitarbeiter, ein Beteiligter mit schlechtem Gewissen oder ein Konkurrent dahinter stecken. Vielleicht will man auch nur unsere Glaubwürdigkeit erschüttern“, bewertet Ulrich Mandel die jüngsten Meldungen zu fehlerhaften Verschraubungen des Bohrgestänges.

Dirk Hanke, BIGG Hamm

 

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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