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Radbodstraße – nichts für Radfahrer!

„Carsten, ich brauche einen Arzt!“

Warum?
Ich bekomme gerade einen dicken Hals und könnte gar nicht so viel essen, wie ich k… könnte.

Warum?
Ganz einfach: Ich habe soeben diese Pressemitteilung der Stadt Hamm erhalten:

Pressemitteilung von Freitag, 25. Oktober 2019
Stadt Hamm

Kanal- und Straßenbaumaßnahme Hammer Straße: Einmündung zur Fr.-Ebert-Straße wird gesperrt

Im Zuge der laufenden gemeinsamen Kanal- und Straßenbaumaßnahme von Lippeverband und Stadt Hamm wird die Einmündung der Friedrich-Ebert-Straße in die Hammer Straße ab Mittwoch, 30. Oktober, gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich für rund drei Wochen eingerichtet. Eine Umleitung wird über die Bäumerstraße und Hammer Straße eingerichtet.
Die bereits bestehende Einbahnstraßenregelung auf der Hammer Straße wird in dem Zuge entsprechend verlängert.

Jahresrückblick 2018 im WA (C) Siegbert Künzel

Seit etwa 10 Jahren befahre ich diesen Teil der Radbodstraße tagtäglich morgens und abends mit dem Fahrrad. Die Straße hat – zumindest auf der südlichen Brückenrampe – einen UNZUMUTBAREN Radweg: Schlechte Oberfläche, viel zu schmal am gefährlichen Fahrbahnrand, eine Leitplanke zwischen Fuß- und Radweg, die ein Ausweichen unmöglich macht… Umgebaut wurde hier schon viel. Die Fahrbahndecke wurde schon mit Flüsterasphalt erneuert, der östliche Fuß- und Radweg wurde renoviert, um anschließend wieder eine NEUE Leitplanke (1:1 baugleich) dazwischen zu bauen, nachdem die alte verschrottet (!) wurde.

Radbodstraße Hamm (C) Siegbert Künzel

Vor kurzem wurden sogar auf der Fußgängerseite Bleche angebracht, damit sich die Fußgänger nicht verletzten. All dieses hat an dem Zustand des Radweges NICHTS verbessert! Anfragen an die Stadt mit der Antwort „Kein Budget vorhanden“ sind bekanntlich sinnlos. Über die Jahre hin keine Veränderung. Nicht einmal ein Einsehen seitens der Verwaltung. Als ich nachfragte, warum beim neu gepflasterten Fuß- und Radweg wieder eine Leitplanke dazuwischen gebaut wurde, erhielt ich die Antwort „Der Bordstein ist zu niedrig. Auf Brücken muss er höher sein…“. Dass auf dem viel zu schmalen Hochbord – direkt neben der Fahrbahn mit LKW-Verkehr – die Radfahrer auf einem schlechten Untergrund gefährlich unterwegs sind, war offenbar kein Grund, irgendwas zu hinterfragen…

Reste-Rampe Radbodstraße (blau markiert)

Ich habe das ja nicht studiert. Kann mir mal jemand erklären, warum die Leit(d)planke nicht am Fahrbahnrand errichtet wurde? Das Problem mit dem zu niedrigen Bordstein und dem zu schmalen Radweg wären auf einen Schlag gelöst. – Aber DAS wäre wahrscheinlich viel zu einfach.

Nun zum einleitenden Hilferuf:

Was meint Ihr? – Wer ist Carsten?

Auflösung später hier
Schickt mir bitte vorher eure Lösung.
🙄

Viel mehr hierzu:

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten. Bitte per Mail zuschicken!

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