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Schlechtes Vorbild

Petunie
Petunie | Quelle: Helgro, pixelio.de

Siegbert Künzel | Landauf landab werden viele gute Ideen und Vorschläge gegen das Insektensterben vorgetragen. Ob Blühwiesen, Blühstreifen, naturnahe Vorgärten, eine ökologischere Landwirtschaft – ALLE sind bemüht, den Insekten und damit vielen anderen Tier- und Pflanzenarten das Überleben zu sichern.

Geranie
Geranie | Quelle: Joujou, pixelio.de

Wirklich alle?

Die Stadt Hamm sorgt wieder für die beliebte Blütenpracht an Laternen. 90.000 € gibt die Stadt hierfür aus. Ganz beliebt bei der Stadt Hamm: Geranien und Petunien…
Dumm nur, dass Geranien und Petunien Insekten nur wenig oder gar keine Nahrung bieten, da diese Pflanzen mit sogenannten „gefüllten Blüten1“ hochgezüchtet wurden. Sieht toll aus, blüht lange – aber nutzt leider den Insekten nichts.

Geld brennt
(C) RainerSturm, pixelio.de

Vorbildfunktion der Stadt Hamm? Für 90.000 € könnte man da mehr erwarten, oder?

Für Rückfragen: Siegbert Künzel, Telefon: 0160-10 24 432
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN


1 Als „gefüllt“ werden Blüten bezeichnet, deren Blütenblätter züchterisch vermehrt wurden. Dabei werden meist die Staubblätter in Blütenblätter umgewandelt. Ohne Staubblätter kann jedoch kein Pollen erzeugt werden – die Bienen gehen leer aus.
https://muenchen.deutschland-summt.de/geranien.html

Mehr dazu

Uli Mandel

Gründer, Administrator und Koordinator des Klimabündnis Hamm. Motto: "Taten, statt warten!“ oder "Auch ein Schritt zurück kann Fortschritt sein." Wer in meinen Beiträgen Fehler findet, sollte sie nicht behalten, sondern diesebei uns einreichen.

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