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Scientists for Future: „Maximale Transparenz beim Klimaschutz“

Mit einem Fragenkatalog haben sich Scientists for Future an die Bundesregierung gewandt. Ziel des Schreibens ist es, maximale Transparenz über die Beschlüsse des Klimakabinetts zu schaffen, so dass diese in Tragweite und Wirkung für die Menschen durchschaubar sind.

Anlässlich der Sitzung des Klimakabinetts am kommenden Freitag und der zu erwartenden Beschlüsse, die zur Einhaltung der Pariser Klimaziele führen sollen, fordern die Scientists for Future (S4F) die Bundesregierung auf, maximale Transparenz bei der Bekanntgabe ihrer Vorschläge herzustellen. Die vorab bekannt gewordenen Stellungnahmen der Parteien zur Klima- und Nachhaltigkeitspolitik zeigen, dass eine solche Transparenz nicht gegeben ist. „Bitte Klartext! Wir fordern die beteiligten Politiker*innen auf, dafür zu sorgen, dass die gefassten Beschlüsse für jede*n Bürger*in durchschaubar in ihrer Tragweite und Wirkung sind“, äußern sich die Scientists for Future. Sie haben dazu einen entsprechenden Katalog von Fragen an die Bundesregierung veröffentlicht, der auf den Webseiten von S4F zu finden ist.

Zur Transparenz gehöre vor allem, die Wirksamkeit der Treibhausgasminderung in den einzelnen Sektoren klar zu benennen und, im Sinn der Klimagerechtigkeit, die Verhältnismäßigkeit der bundesdeutschen Emissionen präzise zu bestimmen, denn der Pro-Kopf-Verbrauch in allen Industrienationen unterscheidet sich drastisch von dem der ärmeren Länder. Eines habe die weltweite Protestbewegung der Fridays for Future deutlich gemacht: Ein „Weiter so!“ kann es nicht mehr geben und die Menschen sind bereit für den gesellschaftlichen Aufbruch in die klimaneutrale Zukunft  ̶  vorausgesetzt, man erklärt ihnen den Weg.

Der vollständige Text ist hier zu finden.

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