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‚Was läuft bei der Klimadebatte schief?‘

Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Noch immer ist ein sachlicher Diskurs über den Klimawandel, seine Ursachen und die Folgen nicht möglich. Wie lässt sich eine Versachlichung der Klimadebatte erreichen?

Ein Gastbeitrag von Dr. Mathis Bönte, Scientists4Future Münster

Greta Thunbergs Mutter hat geschrieben, ihre Tochter könne CO2 sehen. Luisa Neubauer hat getweetet, dass wir ohne Klima in der Versenkung verschwinden.

Selbstverständlich ist CO2 unsichtbar und das Klima droht nicht zu verschwinden. Es liegt auch sehr nahe, dass die Autorinnen dies wussten. Was auch immer sie sagen wollten: viel sachlichen Gehalt hatten ihre Aussagen nicht.

Es fehlte dann auch nicht an Stimmen, die dies kritisierten. Die FAZ hat die Äußerung von Greta Thunbergs Mutter per Twitter geteilt, worauf die zu erwartenden Reaktionen folgten. Axel Bojanowski, Chefredakteur von „bild der wissenschaft“ und „natur“, hat Luisa Neubauer Wissenschaftsferne vorgeworfen. Später hat er sich entschuldigt, weil er den Kontext der Aussage nicht genannt hatte. Dass mit diesen Reaktionen sachliche Fragen an Bedeutung gewonnen hätten, ist nicht ersichtlich.

Wissenschaftler sind bei solchen Diskussionen meist außen vor. Sie legen Wert darauf, sich sachlich und präzise auszudrücken. Das geht in hitzigen Debatten unter. Schon deshalb beteiligen sich einige Forscher erst gar nicht an öffentlichen Auseinandersetzungen. Damit verringern sie jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass über den Klimawandel (sachlich) diskutiert wird.

Der vollständige Text steht hier zum Download bereit.

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