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WissenschaftlerInnen fordern Wald statt A49-Asphalt

Nachdem sich bereits im Oktober Scientists For Future Hessen zu dem Autobahnbau A49 positioniert hat, unterstützt nun auch die S4F Regionalgruppe Münster den Stopp der Rodungs- und Baumaßnahmen.

Angesichts der verheerenden Situation in den Wäldern sieht sich die hessische WissenschaftlerInnen-Initiative laut Pressemitteilung vom 13.10.2020 zur Stellungnahme aufgefordert:

„Wissenschaftler*innen der S4F Hessen solidarisieren sich mit dem friedlichen Protest rund um den Dannenröder Forst und positionieren sich gegen jede Eskalation und jegliche Anwendung von Gewalt“.

Die WissenschaftlerInnen führen weiter aus, dass sie mit dieser Erklärung „die aktuellen Planungen und die Rodung von Teilen mittelhessischer Wälder für den Bau der A49 nicht einfach kritisieren, sondern auch ein Angebot für einen konstruktiven Diskurs an alle Beteiligten richten.“

In dieser Woche hat sich die Münsteraner S4F-Gruppe dem Widerstand gegen die Waldrodungen und den Straßenbau angeschlossen:

„Angesichts des ökologischen Notstandes sieht S4F Münster jeden einzelnen Menschen in der Verantwortung.

Gleichzeitig sehen wir wie in unserer früheren Mitteilung zivilen Ungehorsam als ein gerechtfertigtes Mittel zur Erreichung von Zielen an, die wir als im Interesse der Gesamtgesellschaft liegend betrachten. Es ist unser aller Verantwortung und Pflicht den Menschen nach uns eine lebensfähige Welt anzubieten, damit sie in Würde und Wohlstand leben können.“

Der vollständige Text der Pressemitteilung der S4F Regionalgruppe Münster steht hier zum Download bereit.

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